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Wissenschaft in Entwicklung

Psychologie und die Wissenschaftsgemeinschaft:
Die Psychologie ist in der Wissenschaftsgemeinschaft so etwas wie ein unangenehmer Geselle. Sie vertritt in fast allen wesentlichen Punkten eine abweichende Meinung, setzt diese aber nicht mit eigener Kraft und fester Überzeugung durch. Sie verhält sich vielmehr wie der Frosch in dem Märchen, der Aufmerksamkeit fordernd, einer gewissen Prinzessin hinterherläuft.

Verschiedene Welten:
So wie sich der Physiker darüber freut, etwas Objektives vom Subjektiven unterscheiden zu können, so freut sich der Psychologe, wenn er in den verschiedensten Erlebnissen zu einer Filmszene z.B. das darin enthaltene "Übersubjektive" herausarbeiten kann.

Eintreten für ein neues Bild von Wissenschaft:
Wenn die Psychologie, wie im Fall der Bildanalytik, ihren Gegenstand in den erlebbaren Zusammenhängen sieht, wird sie nicht für ein Gleichmachen sein, sondern für eine perspektivische Sicht auf die Dinge eintreten. So steht sie auf Augenhöhe mit der Physik als einer Wissenschaft von den raum-zeitlichen und mit der Mathematik als einer Wissenschaft von den formalisierenden Zusammenhängen. Ihr eigener Blick geht auf die erlebbaren Zusammenhänge: Die "Bilder" und Gleichnisse sind ihr Zuhause.

 



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